Fachbegriffe einfach erklärt – Heute: Dekubitus
Kennst du das?
Du sitzt beim Arzt oder im Krankenhaus und plötzlich fallen Begriffe, mit denen du überhaupt nichts anfangen kannst. Oft nickt man einfach, obwohl man gar nicht genau weiß, worum es eigentlich geht.
Genau deshalb starten wir heute unsere neue Reihe „Fachbegriffe einfach erklärt“.
Nach und nach werden wir immer wieder medizinische Begriffe verständlich erklären – ohne komplizierte Fachsprache.
Heute: Dekubitus
Ein Dekubitus, auch Druckgeschwür oder Wundliegen genannt, entsteht, wenn über längere Zeit zu viel Druck auf eine bestimmte Körperstelle wirkt. Dadurch wird die Haut nicht mehr ausreichend durchblutet und das Gewebe kann geschädigt werden. Im schlimmsten Fall entstehen offene Wunden oder sogar abgestorbenes Gewebe (Nekrosen).
Besonders gefährdet sind Menschen, die sich nur wenig oder gar nicht bewegen können – zum Beispiel nach einer Operation, im Rollstuhl oder bei längerer Bettlägerigkeit.
Häufig betroffen sind Körperstellen wie:
Fersen
Steißbein
Hüften
Ellenbogen
Schulterblätter

Erste Warnzeichen
⚠️ Anhaltende Rötungen der Haut
⚠️ Druckschmerzen
⚠️ Warme oder verhärtete Hautstellen
Je früher ein Dekubitus erkannt wird, desto besser kann er behandelt oder sogar verhindert werden.
Unser Tipp
Regelmäßige Bewegung, häufiges Umlagern, eine gute Hautpflege und das tägliche Kontrollieren gefährdeter Hautstellen sind die wichtigsten Maßnahmen zur Vorbeugung.
Gerade Menschen mit Diabetes, Durchblutungsstörungen oder eingeschränkter Beweglichkeit sollten ihre Haut regelmäßig kontrollieren lassen.
💙 Wissen schafft Sicherheit.
Deshalb erklären wir ab sofort regelmäßig medizinische Fachbegriffe – verständlich, alltagstauglich und ohne komplizierte Sprache.
Gibt es einen medizinischen Begriff, den du schon immer einmal erklärt haben möchtest? Dann schreibe ihn gerne in die Kommentare!





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